, Durscher Sabrina, DAMEN
Ausgangslage suboptimal - Stimmung top!
Viele gesundheitliche Ausfälle der Damen sorgten für ein kleines Kader mit wenig Erfahrung. Im 1. Spiel der Runde stand den Hurris dann auch noch kein geringerer Gegner als die Nesslau Sharks in Nesslau gegenüber. Die Ausgangslage der Damen war bereits vor der Runde nicht ideal.
Hurricanes Glarnerland Weesen vs. Nesslau Sharks
Entgegen diesen Gegebenheiten starteten die Hurris erstaunlich gut in das Spiel. Es dauerte bis in die fünfte Spielminute, bis ein Tor fiel, und was für eine Freude. Es war Dana Suter, welche die Hurris in Führung schoss. Die Antwort der Sharks kam in der siebten Minute. Mit gleich zwei Treffern zogen sie an den Hurris vorbei. Zu allem Übel verletzte sich die Hurritopscorerin Flor Aebli kurz darauf schwer am Fuss und konnte nicht mehr mitwirbeln. Es folgte ein weiterer Gegentreffer. Leah Galatti stand von Beginn an unter Dauerbeschuss und konnte sich mit vielen tollen Saves auszeichnen. Pro drei Treffer der Gegner konnten die Hurridamen eine Chance kreieren, aber leider nicht verwerten. Die Torhüterin der Gegner, eine Heimwehglarnerin, spielte schliesslich früher in der NLA. Und doch gelang es Dana Suter, 11 Sekunden vor dem Pausenpfiff ein weiteres Hurritor zu erzielen. So lautete das Resultat zur Pause 2:8.
In der zweiten Hälfte kam es besonders dick. Die Hurris mussten mit viel Einsatz und Kampfgeist um jeden Millimeter kämpfen. Den Gegnern gelang alles und konnten sich die Hurris einmal befreien, so landete der Ball direkt in der gegnerischen Kelle, worauf diese problemlos einnetzen konnten. So folgte Tor um Tor trotz vieler Blockversuche, wie erfolgreichem Halten von Leah Gallati im Tor, stand es in der 32. Minute 2:14. Dana Suter, die Trainerin der Hurris, nahm ein Time-out. Alle konnten durchatmen und sich neu sammeln. Kaum war das Time-out vorbei, fasste sich Dana Suter ein Herz und kreierte eine tolle Torchance. Es brauchte eine Glanzparade der gegnerischen Torhüterin. Dies beflügelte Svenja Metzger zu einer ebenfalls guten Torchance, doch wieder war die Torhüterin da und konnte im letzten Augenblick klären. Der Abpraller landete im Out, die Hurris konnten wechseln und der neue, zusammengewürfelte Block startete mit einem Freischlag nahe dem gegnerischen Tor. Es folgte ein Zuckerpass von Lil Marie de Mol auf Captain Sabrina Durscher. Der Ball kam aufs Tor. Dank dem Einsatz von Leonie Jäger, welche der Torhüterin bravourös die Sicht nahm, waren die Gegner hier chancenlos. Neuer Spielstand 3:14, was die Gegner leider nicht beeindruckte. Weiter wurde geballert, was das Zeug hielt, oder die Hurris dann eben nicht mehr. Jeder kleine Fehler wurde von den Nesslau Sharks ausgenutzt und gnadenlos bestraft. Am Ende des Spiels stand es 3:20, was die starke Leistung der Torhüterin Leah Gallati und des gesamten angetretenen Rests der Hurris nicht widerspiegelt.
Hurricanes Glarnerland Weesen vs. Black Barons Wil
Der Auftakt des 2. Spiels gegen die Black Barons Wil lief für die Hurricanes gut. In ihrem ersten Einsatz konnte Dana Suter direkt eine gute Torchance kreieren. Belohnt wurden jedoch die Gegner, welche in der dritten Minute ihr erstes Tor erzielen konnten. Einige Spielzüge später bekamen die Hurricanes einen Freistoss in guter Distanz zum Tor. Wie bereits im vorhergehenden Spiel nahm Leonie Jäger der Torhüterin die Sicht. Dieses Mal konnte Lil Marie de Mol glänzen und den Pass von Sabrina Durscher erfolgreich verwerten und zum 1:1 ausgleichen. Einige Zeit später konnten die Gegnerinnen nachlegen und gingen erneut in Führung. Die Hurricanes spielten mit viel Herz und erkämpften sich einen Freischlag auf Höhe der Mittellinie. Wie schon zweimal zuvor kam der Block um Captain Sabrina Durscher zum Zug. Das Runde muss ins Eckige, eine exakte Kopie der beiden vorangegangenen Freischlagtore dieses Blocks erfolgte. Lil Marie de Mol führte den Freischlag aus, der Pass kam „siidäfii“ zu Sabrina Durscher. Diese konnte am Block der Gegnerinnen vorbei erneut auf das Tor schiessen, während Leonie Jäger der Torhüterin die Sicht nahm. So kam es erneut zum Ausgleich, Spielstand 2:2. Die Euphorie hielt jedoch nur 27 Sekunden und die Gegnerinnen hatten wieder die Führung 2:3 für die Black Barons Wil. Nun reichte es Svenja Metzger. Nach dem Bully konnte sie den Ball für die Hurricanes erobern und bis weit in die gegnerische Zone vordringen. Leider hatte die Torhüterin freie Sicht und konnte den Schuss abwehren. So kam es zum Konter. Es folgte ein Lattentreffer der Black Barons Wil. Nun reichte es den Hurricanes mit dem wilden Hin und Her Mit vereinten Kräften ging es nun ans Eingemachte. Svenja Metzger konnte sich mit mehreren gut gesetzten Blocks auszeichnen. Leah Gallati kratzte alles, was in ihre Nähe kam, und konnte so ohne Probleme die Hurris im Spiel halten. Sabrina Durscher kam an den Ball und konnte von der Mittellinie frei abziehen und fand die obere linke Ecke des gegnerischen Tores 3:3. Nun setzte sich erneut Svenja Metzger in Szene. Sie erkämpfte sich in der eigenen Ecke kurz vor der Pause den Ball und zog direkt auf das Tor der Gegnerinnen. Zack, war die Führung 4:3 für die Glarnerinnen da.
Nach der Pause dauerte es erneut nur 27 Sekunden, bis die Black Barons Will ausgleichen konnten. Es folgten je eine Chance für Lil Marie de Mol und Sabrina Durscher. Beide konnten den Zähler der Hurricanes aber nicht erhöhen, da der gegnerische Goalie dicht hielt. Endlich, in der 34. Minute, gelang Svenja Metzger der erneute Führungstreffer. Nun nahmen die Hurricanes ein Time-out. Wie erwartet wurde noch einmal Druck aufgesetzt. Mit allen Mitteln versuchten die Spielerinnen, den Ball vom Tor fernzuhalten, doch der Befreiungsschlag von Coach Dana Suter landete direkt auf der Kelle einer Gegnerin und fand den Weg ins Tor. Endspielstand 5:5 Unentschieden.
Die enttäuschten Hurriladies verabschiedeten sich aus Nesslau mit nur einem Punkt, es wäre mehr drin gewesen.
Zum Schluss noch dies: Vielen Dank an unsere mitgereisten Fans und besonders an die Torhüterin der Black Barons Wil, welche Flor Aebli während des Spiels gegen die Nesslau Sharks verarztete.
Die Punktejagd geht weiter am 15.03.2026, Ort noch unbekannt.
Hurricanes Glarnerland Weesen:
Coach: Dana Suter
Spielerinnen:
Leah Gallati (TW)
Flor Aebli, Leonie Jäger, Svenja Reber, Sabrina Durscher (C)
Dana Suter, Josianne Krieg, Lil Marie de Mol, Svenja Metzger
Bilder: Joya Mika