, Hösli Elias

Durchzogener Sonntag…

Für die erste Mannschaft reicht es in Rüti ZH zu je einem Sieg und einer Niederlage...

Die erste Mannschaft der Hurricanes Glarnerland Weesen stand am letzten Sonntag bereits wieder im Einsatz. Am Vormittag wartete in Rüti ZH mit den FB Riders zuerst das Heimteam und dann mit Lokomotive Stäfa ein weiterer Zürcher Gegner.
 
Das erste Spiel gegen die Riders startete sehr ausgeglichen. Beide Teams konnten in der Offensive Akzente setzen, wussten aber auch in der Defensive zu überzeugen. Es dauerte bis in die 13. Spielminute, als das Heimteam mit 1:0 in Führung gehen konnte. Wie gingen die Hurricanes nun mit diesem Rückstand um? Erst einmal zogen sie ihr Spiel weiter unbeirrt durch und liessen sich durch den Gegentreffer nicht aus der Ruhe bringen. Gut fünf Minuten nach dem 1:0 bediente dann Sandro Zanoni Luca Wiederkehr nach einem Freistoss mit einem idealen Zuspiel und Wiederkehr versenkte den Ball sehenswert in der oberen Torecke – keine Abwehrchance für den Riders-Torwart und der 1:1 Ausgleich war Tatsache!
 
In der zweiten Halbzeit kamen die Wirbelwinde selbstbewusst aus der Kabine. Insbesondere Nico Lehmann, der keine zwei Minuten nach Wiederbeginn sich den Ball in der Offensivzone erkämpfte, den gegnerischen Verteidiger gekonnt stehen liess und schliesslich alleine vor dem Riders Tor den Ball sensationell zur erstmaligen Gästeführung versenkte! Den Schwung nahmen die Glarner gleich mit und nur wenige Minuten später lancierte Nico Lehmann Jonas Hösli. Dieser entwischte der gegnerischen Defensive und stellte souverän auf 3:1! Doch die Riders gaben sich noch nicht geschlagen und kamen mit einem Schuss aus der zweiten Reihe nur wenig später zum 2:3 Anschlusstreffer. In der Folge waren die Hurricanes hauptsächlich mit Defensivarbeit beschäftigt. Doch ein starker Peter Hösli im Glarner Tor sowie eine solide Abwehrleistung seiner Vorderleute retteten den knappen Vorsprung letztlich über die Zeit und weitere zwei Zähler konnten ins Trockene gebracht werden.
 
Im zweiten Spiel trafen die Glarner mit Lokomotive Stäfa auf ein weiteres starkes Team, welches das erste Spiel ebenfalls für sich entscheiden konnte. Es waren dann auch die Zürcher, die in der fünften Minute etwas entgegen dem Spielverlauf in Führung gehen konnten. Doch auch von diesem Rückstand zeigten sich die Hurricanes vorerst unbeeindruckt und hatten postwendend eine passende Antwort bereit: Sandro Zanoni’s Geschoss konnte vom Zürcher Goalie nur mittels Abpraller geklärt werden. Der vorgerückte Verteidiger Marco Jenny stand da goldrichtig und schob eiskalt ein zum verdienten 1:1 Ausgleich. In der Folge drückten die Wirbelwinde dem Spiel mehr und mehr ihren Stempel auf. Immer wieder konnten sie sich vor dem Zürcher Tor festsetzen und zahlreiche gute Chancen wurden kreiert. In der 15. Minute lancierte Verteidiger Djan Gächter Sandro Polli, der aus der zweiten Reihe mit einem flachen und platzierten Schuss einfach mal abzog. Jonas Hösli nahm dabei dem gegnerischen Schlussmann mustergültig die Sicht und so fand Polli’s Schuss schliesslich den Weg ins Tor zur erstmaligen Glarner Führung!
 
Mit dem knappen Vorsprung starteten die Wirbelwinde in den zweiten Abschnitt und kontrollierten die Partie über weite Strecken. Die Zürcher tauchten in dieser Phase nur äusserst selten gefährlich vor dem Glarner Tor auf und waren meist mit Abwehrarbeit beschäftigt. In der 30. Minute fand dann jedoch ein Lokomotive-Abschluss etwas aus dem Nichts den Weg ins Hurricanes-Tor – wieder unentschieden. Die Zürcher schöpften nun wieder etwas Hoffnung und drehten auf, währenddem die Wirbelwinde – wohl etwas geschockt durch den unerwarteten Ausgleichstreffer – plötzlich nicht mehr so sicher agierten. Und so musste man drei Minuten vor Schluss zusehen, wie die Zürcher nach einem schnellen Konter gar noch das 2:3 erzielten. Trotz einer druckvollen Schlussphase sollte den Hurricanes der Ausgleich nicht mehr gelingen und man mussten dem Gegner zum Sieg gratulieren.
 
Nichtsdestotrotz dürfen die Glarner den Kopf jetzt auf keinen Fall hängen lassen, befindet man sich doch mit drei Siegen aus den letzten vier Spielen durchaus auf einem guten Weg. Hinzu kommt, dass die Wirbelwinde nun einen ganzen Monat Zeit haben, sich bestmöglich auf die nächste Meisterschaftsrunde vorzubereiten. Am 27. November steht dann mit der Heimrunde in Schwanden sogleich ein Saisonhighlight und zwei weitere wichtige Partien auf dem Programm.  
 
FB Riders DBR – Hurricanes Glarnerland Weesen                             2:3                        (1:1 / 1:2)
Tore: 13’ Riders 1:0, 18’ Wiederkehr (Zanoni) 1:1, 22’ Lehmann 1:2, 26’ J. Hösli (Lehmann) 1:3, 27’Riders 2:3  
Strafen: 0 Mal 2’ gegen Riders, 0 Mal 2’ gegen Hurricanes    
 
UHC Lokomotive Stäfa – Hurricanes Glarnerland Weesen                3:2                        (1:2 / 2:0)
Tore: 5’ Stäfa 1:0, 7’ Jenny (Zanoni) 1:1, 16’ Polli (Gächter) 1:2, 30’ Stäfa 2:2, 37’ Stäfa 3:2  
Strafen: 0 Mal 2’ gegen Stäfa, 0 Mal 2’ gegen Hurricanes      
 
Hurricanes Glarnerland Weesen:
Heierle (TW), P. Hösli (TW)
Gächter, E. Hösli, Schlittler, Meyer, J. Hösli
Jenny, Hostettler (C), Wiederkehr, Winteler, Zanoni
Weber, Polgar-Hartmann, Polli, Lehmann, Kamm